Neues Denken
Der Terroranschlag in Oslo zeigt eins deutlich auf. Fundamentalismus ist keine Sache des Islam, sondern eine der großen Sackgassen menschlichen Denkens.
In diese Sackgasse kann sich jeder Mensch auf dieser Erde verirren, egal welcher Nation oder welchem Glauben man angehört.
Es stellt sich hier vielmehr die Frage, nach den Schwachpunkten in unserem Denken zu suchen und Wege zu finden welche aus eben diesen Schwächen herausführen.
Menschen leiden weltweit unter dem Terror. Angehörige, Freunde und Bekannte trifft der menschliche Schmerz des Verlustes gleichermaßen und auch hier ist es egal, welcher Nation oder Religion man angehört.
Es kann sich bei der Neuausrichtung unseres Denkens also nur um etwas handeln, dass die Menschheit als solches selber meint und für uns ALLE zutrifft.
Friede aber wird erst dann sein, wenn wir in unserem Denken bereit sind, die Gefälle, welche wir auch im Kleinen permanent erzeugen, abzubauen.
Wer sich als stark definieren muss und dazu den Schwachen braucht, erzeugt ein Gefälle. Wer sich als reich definieren muss und dazu den Armen braucht, ebenso.
Es sind aber genau diese Gefälle, welche zu Spannung und Unfriede führen.
Damit ist auch aufgezeigt, das wirklich JEDER etwas zum Frieden beitragen kann.
"Willst Du die Welt verändern so beginne bei Dir selbst."
(Zitat Mahatma Gandhi)
Für ein Neues Denken und eine friedlichere Zukunft
Henry Weinbach
(1. Vorstand Ehra e.V.)
